Wristcutters bietet einen interessanten Ansatz, wikrt aber viel zu unausgegoren.
Bei Wc gehts es um Selbstmörder,welche ihr Dasein in einer eigenen Welt fristen.Diese Welt besteht einfach nur aus einer Wüste....
Also nichts mit mystischen Touch.Es gibt dort nichts befremdliches bzw überdrehtes wie z.B in "Hinter dem Horizont".Vielmehr erinnert die Atmosphäre an einen Roadmovie, in dem ein 3er Gespann ein weiteres "Selbstmordofer" suchen.
Das Durchqueren der trostlosen Landschaft ist leider wenig spannend gelungen.Da die (Love)Story zu einfach gestrickt ist und leider auch sehr vorhersehbar und konstruiert ist. Der russische Kollege sorgt ab und an für ein paar Grinser ,aber ich würde nicht soweit gehen zu behaupten,dass er einen skurrilen Charakter darstellt.
Wc versucht nichteinmal die Welt nach dem Tod zu erklären,die Protagonisten finden sich einfach damit ab und es werden die naheliegendes Fragen verschwiegen. Dies degradiert den Film,meiner Meinung nach, einfach nur zu einer simplen Love-Story.
Aber diese funktioniert auch nicht so richtig. Warum die beiden sich annähern und mögen wird keineswegs fein genug herausgestellt.Es wirkt aneinder geklatscht und auch merkt der Zuschauer nicht wirklich was von der Chemie der beiden.
Was bleibt ist eine interessante Idee mit gelegentlich gelungen Szenen des Russen.Gute Darsteller und eine durchgängig trostlose Atmosphäre.
5,5 von 10 Punkten