Review

Der Kaffeeplantagen-Besitzer Antonio Banderas heiratet die, ihm nur aus Briefen bekannte Angelina Jolie, die aber anfangs nur hinter seinem Vermögen her ist.
Die Story ist sehr schwach, beginnt ganz vielversprechend, rutscht dann aber ins Vorhersehbare und Klischeehafte ab. Am Ende kommen die beiden dann irgendwie 2 mal wieder zusammen, dann liebt der eine den anderen nicht mehr, und dann wieder anders herum. Zumindest ist das unüberschaubare Verwirrspiel langweilig und eintönig.
Die Umsetzung ist ebenfalls schwach. Die Filmmusik ist viel zu melancholisch und vor allem am Ende gelingt es dem Film überhaupt nicht mehr die Spannung des Zuschauers aufrecht zu erhalten. Dass die beiden am Ende doch noch zusammenkommen (obwohl Banderas tödliches Gift geschluckt hat) nimmt dem Film den letzten Funken Spannung und erreicht damit, dass der Zuschauer ihn schnell wieder verdrängt. Jolie und Banderas schaffen es durch das Zeigen nackter Haut definitiv nicht, über die Lücken im Drehbuch hinweg zu täuschen (wobei Jolie sich dies durchaus erlauben kann).
Die Charaktere sind ebenfalls schlecht. Banderas will anfangs nur eine Frau, weil.....wie war noch mal die Begründung?...ach ja, weil er eben eine braucht und Kinder will...und natürlich verliebt er sich dann in Jolie. Jolie will ihn nur ausnehmen, tut dies auch und merkt dann, dass sie sich auch verliebt hat.
Antonio Banderas wirkt gelangweilt, Angelina Jolie zeigt mal wieder, dass sie eine der schlechtesten Hollywood-Darstellerinnen ist.
Zusammenfassend ist Original Sin ein schwaches Drama mit schlechter Story, dämlichen Wendungen, wenig Tiefgang und schwachen Darstellern.

Details
Ähnliche Filme