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Der Story startet langsam mit einer uns allen bekannten Szene. Es ist brütend heiß - William Foster (gespielt von Michael Douglas) steht im Stau - kein Vorankommen. Eine umhersurrende Fliege tut ihr übriges um die Situation noch unerträglicher zu machen. Sehr schöne Kameraperspektiven und schnelle Schnitte lassen einen geradezu mitfühlen, wie sich bei unserem Hauptakteur ein verhängnisvoller Kippschalter umlegt.

Von nun an wird er seinen Unmut über alles Angestaute bedingungslos Luft machen. Niemand hat ihm mehr etwas zu sagen.

Er läßt sein Auto stehen und versucht zu Fuß weiterzukommen, um (trotz gerichtlicher Untersagung) zum Geburtstag seiner Tochter zu gelangen. Unterwegs durch einige Ghettos Los Angeles sammelt er sich ganz allmählich, angefangen von einem Baseballschläger über ein Messer, ein immer bedrohlicheres Waffenarsenal zusammen.

Die Begebenheiten basieren allesamt auf Zufällen. Die Hintergründe erfährt der Zuschauer nur nach und nach serviert - eindeutig wird es nie alles bleibt schwammig. Das ist gut, denn so muss also jeder Zuschauer die Schuldfrage für sich selbst klären.

Der Film strotzt nur so vor Begebenheiten - vor Gesellschaftskritik und dem Aufzeigen persönlicher Probleme.

Sehr guter, schön aufgebauter, 100 % spannender Film, der den Zuschauer auch nach dem Sehen beschäftigt. Den kann man getrost mehrmals sehen - gehört also ins DVD-Regal.

Fazit: 10/10 Punkte

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