Review

Das Cover sah ja in der Videothek ganz vielversprechend aus. Aber das täuscht ja häufig. Und besonders in diesem Fall.
Einen soooo schlechten Zombie-Horror habe ich noch nie gesehen.
Eine Firma verabreicht Bäumen im Wald genmanipulierte Wachstumshormone, damit sie schneller wachsen. Und durch ein Unglück beim Fällem eines Baums gelangen Spuren von diesen Hormon in die Blutbahn eines Baumfällers und der mutiert 30 Sek. später zum Zombie.

Die Story ist ja ziemlich bekloppt, aber die Umsetzung noch viel bekloppter.
Die Maske ist eine einzige Katastrophe, die Zombies sehen eher aus wie Senioren im Altersheim und so bewegen sie sich auch. Völlig krampfartig und als hätten sie ein Hüft- oder Knieleiden oder müssten dringend auf die Toilette. Die Splattereffekte sind teilweise aus dem Computer. Aber richtig schlecht!
Man sieht eigentlich immer nur Blut spritzen, aber nie das Opfer. Es wird immer kurz vorher weg geschwenkt, so dass man nur das hoch spritzende Blut sieht. Sieht man dann mal ein Opfer, dass gerade von Zombies verspeist wird, sieht das eher aus als würde das Innere aus Wackelpudding bestehen. Da liegen überall auf dem Oberkörper so kleine glibbrige Brocken rum. Also nicht wirklich authentisch.
Zur Regie: Noch schlechter als die Effekte. Es scheint als habe der Kamaramann Parkinson. In den Sequenzen, wo es zur Sache geht ist das Bild derart verwackelt, dass es einen doch stark an Blair Witch Project erinnert. Macht keinen Spaß, sich den Film weiter an zu schauen.
Und für alle die ein Ende erwarten, sie gesagt: Es gibt KEIN Ende! Der Film hört einfach auf. Ohne Schluss, ohne das alle tot sind, einfach vorbei.

Von mir gibts ein klares: 1/10 Punkten

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