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Horror. Im Alter von 13 Jahren wird Daniela von einem Landstreicher vergewaltigt. Seither lebt sie mit ihrem Vater in dessen Villa auf dem Land und schottet sich von der Aussenwelt ab. Auf dem Dachboden entdeckt sie bilder und Schriftstücke einer Ahnin, welche als Werwolf verbrannt wurde. Fortan benimmt sie sich merkwürdig. In der nächsten Vollmondnacht dreht sie durch und beginnt zu morden.

Was für ein Heuler! Trash pur erwartet den Zuschauer! Eine unfähige Regie, gepaart mit einer hahnebüchenen Geschichte und platten Dialogen bekommt man vorgesetzt. Einsame Spitze sind aber die Maskeneffekte. Man nehme etwas Pelz- und Stoffreste, klebe sie schnell auf Körper und Gesicht, fertig ist der Werwolf. Neben diesen wirklich erheiternden Effekten, sollte man nicht die im Überfluss vorkommenden (und mit der Zeit ziemlich störenden) Sexszenen vergessen, mit welchen die überaus dünne Story durchsetzt ist. Ohne diese Filmstreckenden Szenen hätte es mit Ach und Krach für eine Stunde Film gereicht! Selbstredend beherbergt der Streifen einige Logikfehler, verfügt über die typische 70er-Jahre Schmuddelatmosphäre und was Klischees anbelangt wird das volle Programm aufgefahren. Soweit so gut, könnten Trashfans jetzt sagen. Doch alle diese Dinge, welche manchem Billigstreifen sein gewisses Flair geben, nützen nichts, wenn dieser Werwolfmovie einfach nur sterbenslangweilig ist. Sagte ich Werwolf? Dies ist genau genommen falsch, denn Daniela bildet sich das nur ein. Vielmehr versucht Rino Di Silverstro seinen Rape and Revenge-Drama-Verschnitt mit Elementen der Werwolfmystik etwas Kassenträchtiger aufzubereiten. Doch dieses Unterfangen kann man nur als kläglich gescheitert bezeichnen.

Score: 2
Härte: 3

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