Daniela hat Alpträume von ihrer vor 200 Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannten Vorfahrin. Diese war ein Werwolf und zerfleischte zum Vollmond die Dorfbevölkerung. Doch damit nicht genug, hat sie nach einer Vergewaltigung eine Phobie vor Sex mit Männern. Die Ärzte diagnostizieren schizoide Angstzustände etc. doch eigentlich teilt sie das Schicksal ihrer Ahnin, wenn auch unbefellt. Was zunächst aufgrund der Rückblicke arg trashig aussieht und mit mehr nackten Tatsachen als blutigen Horrorszenen daherkommt, wächst sich mit der Zeit tatsächlich zu einem Psychoterror mit immer mehr spannenden aber auch deprimierenden Aspekten aus. Die Geschichte von Daniela ist letztendlich die von einer im krankhaften Wahn besessenen Frau und einigen Männern, die sie meistens für ihre Gelüste ausnutzen wollen. So ist die Story für so eine Art von billigen Filmchen ausgesprochen gut, Kollegen wie Jess Franco kommen da meist mit weit weniger aus. Die deutsche Synchro ist standesgemäß mal wieder erbärmlich, das ist hier echt schade. Erstaunlich bleibt trotzdem, wie viele Subgenres Regisseur Rino di Silvestro in diesem überzeugenden Schundfilmchen verpackt.
Fazit: Ungewöhnlicher Horrorexploiter, bei dem sich nackte Haut und Gore die Waage halten. Gute, wenn auch nicht immer witzige Trashunterhaltung. 7/10 Punkten