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7

Guter Low-Budget-/Amateursplatter über einen geisteskranken Hausmeister, der ein Außenseiterdasein fristet und Leute killt. Neben spaßigen und solide getricksten Splatterszenen, die sich zum Finale hin in der Anzahl steigern, punktet das Filmchen mit dreckigem, schwarzen Humor, etwas nackter Haut und geschmacklosen Ekelszenen. Passenderweise hat Lloyd Kaufman einen Kurzauftritt als Obdachloser. Der Film hat aber auch eine ganz nette Geschichte um Freundschaft und Verrat zu erzählen, sodass die überraschend treffsicheren Jokes und spaßigen Splatterszenen in eine funktionale Dramaturgie eingefügt sind. Alles in allem ein kurzweiliger Spaß, der die Freiheiten des Amateurfilms nutzt, um über die Stränge zu schlagen und die beschränkten Mittel zur Tugend macht. 6-7 Punkte

8

Ein mordender, soziopathischer Hausmeister! Vor einem Serienkiller, der ansonsten auf Toiletten den Urin wegwischen muss, hat man nicht sonderlich viel Respekt (die anderen Charaktere im Film übrigens auch nicht). Doch darum geht es in diesem Funsplatter gar nicht, seine Stärken liegen ganz woanders. Wer z.B. einen BRIDE OF FRANK mochte, der liegt auch hier goldrichtig: Zu Office Comedy gesellt sich ein ultraderber Ekel- und Sex-Humor. THE JANITOR strotzt nur so vor unfassbaren Das-haben-die-jetzt-eben-nicht-wirklich-gezeigt-Momenten. Lediglich die paar Gastauftritte von Lloyd Kaufman sind komplett unlustig und doof. Sexgeile Studenten werden mit Besen und Pümpel massakriert, doch bei all dem Blut und den vielen Titten hat der Film auch so etwas wie eine Seele. Es geht nämlich auch um echte Freundschaft und um das Verwirklichen von Träumen. Super!

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