Japan zur Zeit des zweiten Weltkrieges: Das faschistoide japanische Regime geht rigoros gegen vermeintliche Staatsfeinde vor. Der sadistische "Inquisitor", seine nicht minder perverse Frau und ein durchgeknallter Scherge haben an einer schönen jungen Frau gefallen gefunden, also behaupten sie, dass ein verhafteter Schauspieler Teil einer rebellischen Studentenorganisation sei, und die junge Frau ihn finanziell unterstützt habe, da diese finanziell sehr gut betucht ist. Also schnappen sich die Perversen kurzerhand die junge Frau, und eine grauenhafte S/M Tortur beginnt für sie und ihren Kumpanen". Als sich die Kriegssituation ändert, und einer der Schergen Mitleid mit der hübschen jungen Frau bekommt, eskaliert die Situation.
Wow. Die Japaner haben Sexploitation einfach im Blut. Das, was die Italiener in den 80ern für das Splattergenre waren, waren (und sind teilweise noch) die Japaner für den Sexploitation/Frauenfolter Bereich. Anders als bei vielen mittelmäßigen europäischen Schnellschüssen dieses Genres, vermögen die Japaner es immerwährend gute und stimmige Sexploitation Filme zu drehen. So zum Beispiel auch dieser Film:
Der Film ist sehr sinnlich in Szene gesetzt worden, die Folterungen und
Erniedrigungen sind omnipräsent, wirken aber nie billig oder porno-mäßig, wie es zum Beispiel bei einigen Bethmann Filmen der Fall ist. Der Film ist aufgebaut wie ähnlich veranlagte "Kollegen" (Female Market, Flower and Snake 4 usw), was bedeuten soll, dass er relativ kurz ist (knapp 70 Minuten), und keine Zeit verschwendet wird: kurze Einführung (5 Minuten), 55 Minuten Nonstop Folter und 10 Minuten Endspurt. Die Folterungen sind eher erotisch, richtig sadistisch und ekelhaft (wie bei Ilsa etc) wird es eigentlich nie. Dennoch gibt es viel Abwechselung (erzwungenes Wasser lassen, Einschmieren mit Juckpulver, Übergießen mit heissem Wasser), wobei andere Vertreter einiges mehr an Abwechslung bieten, aber man kann nicht alles haben.Wie fast immer gibt es auch hier viele, extrem gut gemachte Bondageszenen, die Fans durchaus zu schätzen wissen könnten. Gegen Ende
(letzte 10 Minuten) gewinnt die Handlung an Spannung, doch der Film leider etwas an Qualität, was dem positiven Gesamteindruck keinen Abbruch tut, denn das Ende ist wiedermal sehr, nennen wir es mal "japanisch".
Fazit: Für Fans des sinnlichen Sexploitations und Bondages sehr empfehlenswert!