“I was petrified, and I was working with people who I had grown up watching and I didn’t know what the heck I was doing. All those guys were so helpful to me. They kept patting me on the back, saying, ‘You’re doing great kid, you’re doing great.’ Duke did that with me in every movie I made with him. He was always saying, ‘Right in there, kid, you’re doing fine, you’re doing fine.’ “And when you have somebody like John Wayne saying that to you, it takes you up, boy, makes you feel like you’re worthwhile. I had lost my dad when I was a little boy and I kinda looked up to him as like a Dad.”
~ John Agar
“Henry Fonda could do anything you asked him to do as an actor, but he was a cold, removed man. He was not, for instance, a very good father. He had an access to his unconscious when he was acting that he didn’t have in day-to-day life. He executed anything professional without problems, but socially he was difficult. He didn’t want to reveal himself, didn’t want to expose who he really was. He came out of Omaha, the ultimate white-bread place, but I always felt his talent was Jewish. His personality and his heritage were WASP, but his talent was Jewish.”
~ Mark Rydell
Unter dem Arbeitstitel War Party in der dritten Juliwoche 1947 bis zum späten September von Argosy Pictures Corp. in Produktion gegangener erster Teil von John Ford sogenannter Kavallerietrilogie, folgend mit noch Der Teufelshauptmann (1949) und Rio Grande (1950), jeweils mit Wayne und Victor McLaglen im Support, mit einem Gehalt von 100.000 USD respektive 75.000 USD (Fonda bekam wie Temple auch die sechsstellige Zahl, das geplante Budget mit insgesamt 2.8 Mio. USD durchaus erhöht, aber um gut ein Viertel unterschritten); hier als Drehbuchdebüt des eigentlichen Rezensenten Frank S. Nugent, welcher auch die 'Fortsetzung' und bspw. Der Schwarze Falke (1956) für Ford verfasst hat:
Der Witwer und West Point-Absolvent Lieutenant Colonel Owen Thursday [ Henry Fonda ] und seine Tochter Philadelphia [ Shirley Temple ] treten zu seinem neuen Posten in Fort Apache, einem abgelegenen US-Kavallerieposten an der Grenze zu Arizona an, was der verbitterte Soldat für einen karrierebeendenden Auftrag hält, und was er auch dem bislang amtierenden Kommandanten Captain Kirby York [ John Wayne ] wissen lässt. Als die umliegenden Stämme aufbegehren, sammelt Thursday, der auf einen militärischen Sieg aus ist, das gesamte Regiment, darunter Leutnant Michael Shannon "Mickey" O'Rourke [ John Agar ], seinen Vater Sergeant Major Michael O'Rourke [ Ward Bond ], Sergeant Festus Mulcahy [ Victor McLaglen ] und Kapitän Sam Collingwood [ George O'Brien ] ein, um gegen die Apache um Cochise und Geronimo zu reiten.
Stolz erhobenen Hauptes wird hier in den Beginn gegangen, das nötige Selbstbewusstsein braucht man auch, geht es hier doch um Fort Apache, um die Verteidigung einer Bastion gegen die Ureinwohner, mit melodiösen Einklang, mit Bedrohung und Gefahr im Hintergrund, die zugrundeliegende Geschichte heißt "Massacre", James Bellah nicht gerade für Zwischentöne in seinen reißerischen Texten gewohnt. Wayne wird als einer von vielen genannt, als einer von Vieren, um genau zu sein, Fonda gleich dahinter, gleich darunter, Ford erweist sich natürlich die eigene Zeichnung, es ist Film, er bestimmt wer und wann. Die Landschaftsaufnahmen wieder prächtig, auch in s/w, eine Reisekutsche bringt den neuen Kommandanten, ein Großstädter, er war in Europa sogar gewesen, er fühlt sich nicht wohl im Wilden Westen, er braucht erstmal einen Whisky, er ist frisch in Uniform, geschniegelt und gestriegelt, ein Soldat wie aus dem Lehrbuch, die Reise lang, am Ende des Regenbogens quasi, viel nichts dazwischen, außer Staub und Sand.
Die Frau an seiner Seite ist lockerer, sie war auch schon in Boston und dergleichen gewesen, die Kommunikation funktioniert hier nicht so richtig, man weiß von seiner Ankunft nichts, es ist auch nicht seine Gattin, sondern seine Tochter, die schnell große und glänzende Augen bekommt; der Zuschauer eher beim Film, zuweilen sichtlich im Studio, dann wieder mitten in der Prärie, in der Unendlichkeit der Natur gedreht und festgehalten. Viel getanzt wird hier, noch, zu Beginn jedenfalls, der neue Kommandeur platzt eher wie die Axt hinein, er ist sehr steif, noch nicht so aufgeschlossen, er wird von Wayne empfangen, welcher aufgeschlossener ist im Umgang. Mehrere Beziehungen werden hier in Augenschein genommen, Vater und Sohn, Vater und Tochter, Kommandeur und Hauptmann, im Deutschen zuweilen im Dialog gekürzt, dann restauriert, in Film in seiner ganzen Fassung, den Einzelheiten, den Kleinigkeiten, die Figuren hier wichtig, das Szenario als Rahmen für die Charaktere, mit einem Kanonenhall geweckt, es wird auch etwas geflirtet, Worte herumgedreht, der Geschlechterkrieg immer am Schwierigsten, der Kampf um das Apachenfort dagegen einfacher, zumal sich da auch nicht herumgestritten, nicht in der Dreiecksbeziehung gefangen wird.
Der neue Mann bringt Schwung in das Fort, er löst Leute ab, manche werden degradiert, er spricht die Probleme an, die Nachlässigkeit, die Unförmlichkeit, das allgemeine Gebaren, er macht erstmal eine Ansprache, er wird korrigiert, er kann sich auch die Namen der Untergebenen nicht merken. Er ist dem Trinken nicht abgeneigt, auch früh am Tag, es werden die Dialoge präzise aufgezogen, der Krieg ist vorbei, der zwischen den Bürgern zumindest, der andere steht noch bevor, hier am Ende des Welt, auf dem Abstellgleis quasi, der Posten wird nicht als Besonderheit, eher als Abschiebung, und die Indianer, die Apachen vor allem auch als unwürdig gesehen. Die Frau selber ist hier durchaus mit im Blickfeld, es wird zwischendurch auch durchaus Humor eingepflegt, manchmal etwas überzogen, etwas übertreibend, die Soldaten sind selten Offiziere und Gentlemen, außer die frisch von der Akademie, der Rest eher ein ungepflegter Haufen, ein paar 'Trottel' auch darunter, ein ungehobelter Trubel, ein Lottertrupp, nur wenige richtig angelernt und ausgebildet.