Le fabuleux destin d'Amélie Poulain (2001)
Mit "Delicatessen" (1991) und "La cité des enfants perdus" (1995) hatten sich Marc Caro und Jean-Pierre Jeunet als verschrobenes Regie-Duo etablieren können, das phantastische Geschichten, surreal gefärbte Bilder und markante Gesichter – von Dominique Pinon, Rufus oder Daniel Emilfork – zu sonderbaren Spielfilmerfahrungen vermengte. Für Jeunet stellte "Alien: Resurrection" (1997) dann den Sprung nach Hollywood und in den Mainstream dar, mit dem die Loslösung vom Graphic novel-Künstler Caro einherging. Dem gemischt aufgenommenen Franchise-Beitrag folgten dann sein am 25. April 2001 uraufgeführter Publikums- und Krtitiker(innen)-Erfolg "Le fabuleux destin d'Amélie Poulain": Audrey Tautou verzauberte als scheue Kellnerin in Montmartre das Publikum, wenn sie erst ihre Umgebung etwas glücklicher zu machen beginnt und im frohen Finale dann selbst ihr Glück zu finden imstande ist. Yann Tiersens Soundtrack und die Kamera von Bruno Delbonnel machten aus dem optimistisch-lebensfrohen Stoff ein becircendes Kino-Erlebnis, das bis heute als Highlight im Schaffen Jeunets gilt und vor allem der Hauptdarstellerin Tautou den großen Durchbruch bescherte.
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