Sechs unternehmungslustige Twens wollen ihren Urlaub auf einer geheimnisumwitterten Insel vor Südamerika verbringen. Was sie allerdings beim Buchen dieses Pauschaltrips nicht wissen konnten, ist, daß das einst an der Pest verstorbene Inselvolk wieder auferstanden ist und nach Menschenfleisch lechzt. Na dann: Frohe Ferien, denn das tropische Paradies wird zum Tor zur Hölle.
Schlimm, schlimm, schlimm, was einem hierzulande und heutzutage so alles unter dem Prädikat „Horror“ angeboten wird. Diese letztklassige Produktion ist mehr als schlampig und zusammengeschustert und läßt dagegen den Joe-D’Amato-Super-GAU „Man-Eater“ wie ein Oscar-verdächtiges Seelendrama erscheinen. Zu der stark verstümmelten deutschen Fassung erhebt sich auf der Tonspur eine lustlose Synthesizermusik, die keine Minute lang zum illustren Treiben auf der Leinwand paßt. Die Figuren bieten kaum Identifikationsmöglichkeiten und kämpfen zudem mit diversen lächerlichen Dialogen. Hoffentlich bleibt uns die angedrohte Fortsetzung erspart. Einigen Quellen zufolge verbirgt sich hinter Clyde Anderson der Spanier Carlos Aured. Dem ist jedoch nicht so, denn Clyde Anderson ist das Pseudonym des Italieners Claudio Fragasso. Der Film wurde auch als „Zombie 4“ angekündigt. Auf Video letterboxed (1,57:1). Alternativtitel der ungekürzten österreichischen Videofassung: „After Death“. Mit Chuck Peyton, Candice Daly, James Gaines, Alex McBride u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin