Den Superhelden um Professor Xavier, „Wolverine“ und „Storm“ drohen neue Gefahren: Während die totgeglaubte Jean Grey als „Phoenix“ neugeboren wird und sich zu einer unkontrollierbaren Macht entwickelt, hat die US-Regierung ein Serum gefunden, mit denen Mutanten zu „normalen“ Menschen werden. „Magneto“ wittert staatliche Unterdrückung, macht sich zum Anführer einer Gegenbewegung – und steuert auf einen Bürgerkrieg zwischen Menschen und Mutanten zu, zwischen dessen Fronten die X-Men aufgerieben zu werden drohen.
Oh, oh, erste, deutlich sichtbare Abnutzungserscheinungen der Serie sind hier auszumachen. Ob es am Wechsel auf dem Regiestuhl lag oder aber in der zunehmend verquaster wirkenden Handlung, die einige schwer zu kaschierende Wiederholungsmissetaten aufweist, sei hier mal dahingestellt: auf jeden Fall enttäuscht Brett Ratners „X-Men 3: Der letzte Widerstand“ auf fast auf allen Ebenen – zumindest wenn man ihn direkt mit den Vorgängern vergleicht. Doch wollen wir mal nicht ganz so ungerecht sein: einzeln dastehend ist auch der dritte „X-Men“-Film ein Stück solides Unterhaltungskino mit immer noch hochwertigen Effekten, aber dafür mit leichten Erschöpfungserscheinungen beim Potential der Geschichten um Xaviers Mutanten. Auf BD (16:9) letterboxed (2,35:1). Mit Patrick Stewart, Hugh Jackman, Halle Berry, Ian McKellen, Famke Janssen u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin