Der Werbefachmann Clay Morris erbt ein Haus in der Nähe der Berge und zieht so endlich mit der Familie aus der Großstadt in eine ländliche Gegend. Dort üben die furchterregenden, asozialen Cullens ihre Herrschaft aus. Deshalb werden die Neuankömmlinge erst einmal kräftig terrorisiert. Am Anfang nimmt man das geduldig hin, aber als Mutter Morris vor den Augen ihrer Kinder vergewaltigt wird, machen sich Clay und Sohn Matt daran, dem Grauen ein Ende zu bereiten.
Dieser Film knüpft zwar gedanklich und thematisch eher an die „Ein Mann sieht rot“-Filmreihe mit Charles Bronson an, ist aber aufgrund seiner formalen Umsetzung durchaus dem Horrorfilm zuzurechnen. Das Ganze endet nämlich in einer furiosen Gewaltorgie, die an Härte und Brutalität den frühen Filmen Sam Peckinpahs (z.B. „Wer Gewalt sät“) in nichts nachsteht. Die durchweg über dem Mittelmaß liegenden darstellerischen und handwerklichen Qualitäten runden den positiven Gesamteindruck dieses aufwühlenden Actionthrillers ab. Mit Jonathon Crombie, Janet Laine Green, Stephen B. Hunter, Olivia D’Abo u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin