Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Nacht für Nacht hat der Gerichtsmediziner Doktor Joseph Henderson schreckliche Visionen von Morden an Prostituierten. Tags darauf wird er zu Tatorten gerufen, an denen seine Träume zur Realität wurden. Alles scheint im Zusammenhang mit einer afrikanischen Voodoo-Sekte zu stehen, die für die Unabhängigkeit ihres Staates kämpft. Hinzu kommt, daß der Doktor von Mitgliedern der weißen Geheimpolizei gedrängt wird, einen fingierten Totenschein für einen ermordeten schwarzen Rebellenführer zu unterschreiben. Sind da etwa Zusammenhänge?

Es war schon immer schlecht, Politik und Horror miteinander zu verbinden. So auch hier. Obwohl der Südafrikaner Darrell Roodt stellenweise mit einem visuellen Stil à la „Miami Vice“ arbeitet, kann sein Film aufgrund der in den Vordergrund transportierten gesellschaftskritischen Aspekte nicht immer nur Freunde unter den Horrorfans gewinnen. Zu offensichtlich ist „City of Blood“ nur Aufhänger für eine politische Allegorie, die Mordstory mit dem Voodoo-Hokuspokus ist lediglich vordergründige Geschäftsmache. Aufgrund des exotischen Handlungsortes und dem bitteren Ende ist „City of Blood“ noch einigermaßen erträglich. Alternativtitel: „Blutige Stadt– City of Blood“. Mit Joe Stewardson, Ian Yule, Susan Coetzer, Ken Campu u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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