Eric Binford arbeitet als Filmrollen-Lieferant in der Traumstadt Hollywood. Keiner nimmt ihn besonders ernst und sogar seine eigene Mutter drangsaliert ihn. Als sich Eric in ein Starlet verliebt und diese seine Liebe nicht erwidert, schnappt der Filmfreak völlig über. Er schlüpft in die Rollen berühmter Filmfiguren, begeht in ihren Masken diverse Morde, bis man ihn schließlich stellt und erschießt.
„Fade to Black“ ist eine stilisierte, teilweise jedoch zu konstruierte Groteske über den Einfluß des Films, die hauptsächlich durch den chamäleonartigen Hauptdarsteller Dennis Christopher getragen wird. Vernon Zimmermans Streifen enthält zwar viele Filmzitate aus Hollywoodklassikern (So erinnert z.B. das Finale auf dem Chinese-Theatre an den 33er-“King Kong“), entwickelt aber seine Geschichte eigenständig weiter und ist so weniger ein Horrorfilm geworden, als eine exakte Studie eines labilen, leicht beeinflußbaren Jugendlichen, der durch seine heimliche Liebe zum Kino zum introvertierten Außenseiter der Gesellschaft wird. So dürfte „Fade to Black“ auch eher Nicht-Fans des Genres gefallen. Alternativtitel: „Die schönen Morde des Eric Binford“. Mit Dennis Christopher, Linda Kerridge, Tim Thomerson, Morgan Paull u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin