Franks Bewertung

star / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In der Sado-Maso-Szene von Palm City, Kalifornien, geht ein unheimlicher Mörder um. Sein Name: Zipperface (wegen der Reißverschlußmaske). Seine Kleidung: ganz in Leder. Zipperface ist der Polizei immer einen Schritt voraus, und seine Opfer sind blutjunge Mädchen. Die attraktive Detektivin Ryder tarnt sich als Lockvogel und setzt dabei ihr Leben aufs Spiel.

Konnte man William Friedkin in seinem „Cruising“ (USA 1979) lediglich vorwerfen, die Schwulenszene New Yorks als extremen Einsatzort eines desillusionierten Cops zu benutzen, so muß sich Mansour Pourmand vorhalten lassen, das ganze Lederambiente nur aus vordergründigen, niederen Beweggründen eingebracht zu haben. Der Stoff wird zudem noch sehr frauenfeindlich aufbereitet (trotz der Heldin Ryder!), so daß es kein Wunder wäre, wenn „Zipperface“ bald ein Verbot ereilen würde. Von der Machart her unterscheidet sich der Streifen kaum von den anderen, billig auf Video heruntergekurbelten Schundstücken neuester Prägung. Spannung und Mitrate-Unterhaltung werden zugunsten billiger Schaueffekte mit leichtbeschürzten Mädels geopfert. Mit Donna Adams, David Clover, Jonathan Mandell, Trisha Melynkov u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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