Während eines Konzerts wird eine junge Frau aus dem Fenster im zweiten Stock gestoßen. In Verdacht gerät Mike Martin, der am Tatort bei der Leiche gesehen wurde. Mikes Ex-Frau Kate, die zusammen mit der Toten an der Musikhochschule der merkwürdigen Mrs. Steiner studierte, hält ihren ehemaligen Gatten allerdings für unschuldig. Mrs. Steiner, offenbar lesbisch und hinter ihren Schülerinnen her, wird für Kate zur Verdachtsperson Nummer eins.
Vom australischen Standpunkt aus gesehen ist „Coda– Symphony of Evil“ eine erfreuliche Erscheinung im Genre, denn er ist zurückhaltend (und das nicht nur bei den Morden), aber dennoch versiert inszeniert und er zeichnet sich durch eine geradlinige Erzählung aus. Den Standard eines Horrorfilms der 80er Jahre erreicht Craig Lahiff dadurch, in dem er gängige Motive aus Erfolgsfilmen wie z.B. „Psycho“ oder „Halloween“ geschickt variiert. So ist es nur logisch, daß das nervenstrapazierende Ende im Stile der besseren Slashermovies daherkommt. Dennoch besitzt „Coda– Symphony of Evil“ auch einen eigenen Charme, der ihn von den US-Massenprodukten unterscheidet. Mit Arna-Maria Winchester, Patrick Frost, Penny Cook, Liddy Clark u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin