Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der Journalist Brian und seine Freundin Carrie, eine Fotografin, planen ein Buch über die berüchtigsten Verbrechen in den USA. Hierzu wollen sie von Tatort zu Tatort fahren. Auf ihrer Reise nehmen sie zwecks Minimierung der Kosten ein seltsames Paar, Ex-Sträfling Early und seine Geliebte Adele, mit. Als Carrie dahinterkommt, was die beiden treiben, klinkt Early, der in der Zwischenzeit sogar zum Mörder wurde, völlig aus…

Mißt man den Film an dem Aufheben, das um ihn gemacht wurde („brutal“, „gewaltverherrlichend“), dann fällt er gnadenlos durch. Betrachtet man „Kalifornia“ allerdings als stinknormalen Thriller, so sind ihm durchaus ein paar reizvolle Momente abzugewinnen. Einige Bilder sind sehr intensiv, und die Ansätze über die Brutalisierung in der Gesellschaft werden regelrecht problematisiert. Den meisten Horror allerdings vermitteln die Besuche der Orte, an denen die berühmten Verbrechen stattgefunden haben. Das ist ein Brückenschlag zum True-Crime-Kino. Auf Video letterboxed (2,1:1). Mit Brad Pitt, Juliette Lewis, David Duchovny, Michelle Forbes u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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