Anne ist endlich schwanger und zusammen mit Ehemann Jack freut sie sich auf ihren Nachwuchs. Da wird Anne eines Nachts von Frank, dem Assistenzarzt ihres Gynokologen, entführt. Frank verschleppt die Schwangere in sein Landhaus, um dort zusammen mit seiner durchgeknallten Gattin Helen, die keine Kinder mehr haben kann, auf die Geburt zu warten. Fortan fristet die im Keller angekettete Anne ein jämmerliches Dasein als Gebärmaschine für das durch und durch irre Pärchen...
Kein Wunder, dass diese kanadische Produktion geschlagene drei Jahre brauchte, um den hiesigen Markt zu erreichen, denn selten gab es in letzter Zeit so ein hirnverbranntes Zeug zu sehen. Mittels der gelackten Bilder einer durchaus bodenständigen Produktion wird hier eine Art „Muttertag“-Version für Schwangere zelebriert, die ebenso krank ist wie das offenkundige Vorbild. Adjektive wie abstrus oder absurd sind noch viel zu harmlos für diesen Möchtegern-Psychothriller, der im letzten Drittel mit den krassen Gewalttätigkeiten des Splatterfilms kokettiert. Inhaltlich gibt sich „Hide and Seek“ ziemlich dürftig und selbst Jennifer Tilly, die in „Chucky und seine Braut“ so positiv auffiel, bietet hier nur eine hysterisch kreischende Psycho-Furie, die mächtig abnervt. Des weiteren mit Daryl Hannah, Vincent Gallo, Bruce Greenwood u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin