Eigentlich sollte laut Polizeiakten die Prostituierte Dawn Day bereits tot sein. Doch auf ihr Konto scheinen ein paar äußerst blutige Morde an Freiern, Kolleginnen und dergleichen zu gehen. Der heruntergekommende Privatdetektiv Chase kommt dahinter, daß Dawn als lebender Leichnam durchs Rotlichtviertel zieht. Eingehaucht wird ihr das Leben durch eine künstlich hergestellte Flüssigkeit, die sich Dawn ab und an mittels eines Dildos einführt. Chase will diesen Stoff haben, um seine tote Freundin zu reanimieren…
Nun gut, seit „Gorgasm– The ultimate Climax“ hat Hugh Gallagher filmisch zwar einiges dazugelernt, doch hat sich seine Stoffauswahl in keinster Weise geändert. Immer noch läßt er seinen pubertären Feuchtträumen freien Lauf und konfrontiert den Zuschauer mit einer recht offensiven Mischung aus Sex und blutigster Gewalt. Bereits die ersten fünf Minuten sind dafür schon signifikant: Ein mit Details nicht geizender Blow-Job endet ziemlich abrupt und ziemlich gorig. Erst zum Ende hin findet Gallagher den Dreh in Richtung Parodie, in dem er ein paar „Re-Animator“-Motive aufgreift. Mit Audrey Street, Brady Debussey, D’Lana Tunnel, Woody Latell u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin