Kinderbuchillustratorin Sophie macht seit dem Tod ihrer Mutter eine schwierige Phase durch, bei der es schon mal vorkommt, daß Ehemann Craig und die gemeinsamen Kinder ins Hintertreffen geraten. So richtig beängstigend wird es allerdings, als Sophie glaubt, daß Craig ein Verhältnis mit seiner jüngeren Kollegin Mara hat. Merkwürdige Dinge geschehen und plötzlich fühlt sich Sophie sogar von Mara verfolgt. Da dreht die kurz vor dem Kollaps stehende Sophie kurzerhand den Spieß um...
Mit „Und dann kommt die Angst“ hat Ann Turner einen perfekten Film für das Vormittags-Hausfrauen-Programm geschaffen: wegen der beiden Hauptdarsteller interessant genug, um nicht umzuschalten, und keinesfalls so spannend, daß die Bügelwäsche liegen bleibt. Der ach-so-typische Psychothriller-Stoff im gewähnten „Mitternachtsspitzen“-Stil erhält zwar mit seiner überraschenden Schlußpointe einen ganz anderen Dreh, doch seichtes Soap-Gruseln bleibt immer seichtes Soap-Gruseln – egal welches Sahnehäubchen zum Schluß obenauf kommt! Für einen gestandenen Genre-Fan ist diese Kabel-TV-Produktion natürlich nicht der Rede wert, denn immerhin verkaufen sich Susan Sarandon und Sam Neill hier weit unter ihrem Wert und schaffen es noch nicht einmal, die einfallslose Inszenierung etwas besser aussehen zu lassen. Im TV 16:9. Des weiteren mit Emiliy Blunt, Lauren Mikkor u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin