Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Kinderbuchautorin Claire Holloway hat Alpträume. Um diesen auf den Grund zu gehen, mietet sie sich in jenes Haus ein, welches sie in ihren Träumen immer wieder sieht. Als Claire unbedachterweise eine schicke Glastür wieder einsetzen läßt, öffnet sich dadurch ein Tor in Richtung Jenseits und schaurige Geisterauftritte setzen ein. Der eilig herbeigerufene Okkultismus-Experte Hunt ahnt schon recht bald, daß Claire selbst etwas mit diesem Haus zu tun hat...

Die Bilder zu den Titel-Credits stimmen einen auf einen Film ein, den man leider so nicht erleben darf, denn in „The Marsh – Der Sumpf“ geht es weniger wie weiland in manchem Sherlock-Holmes-Gruselkrimi um nebelverhangene Klein-Biosphären sondern eher um etwas hanebücheneren Hier-poltern-die-Geister-umso-dreister-Horror. Durch eine oftmals nervige, überlaute Soundkulisse werden die Auftritte der gequälten Seelen angekündigt und dann geht es so absurd-überdreht ab, daß selbst der damals schon fast als Overkill empfundene „Poltergeist“ als realitätsnah erachtet wird. Und dennoch ist Jordan Barkers Film kein schlechter. Die CGI-Tricks sind mehr als nur ok, die Darsteller mühen sich redlich ab und auch die Geschichte hat trotz des altbekannten Schuld-und-Sühne-Themas ihre Reize. Besonders angenehm an „The Marsh – Der Sumpf“ ist die entspannte, routinierte Erzählweise, mit der dann der Film doch noch dicke Pluspunkte einfährt. Auf DVD 16:9. Mit Gabrielle Anwar, Justin Louis, Forest Whitaker, Peter MacNeill u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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