Nachdem sämtliche Hinrichtungsversuche mißlungen sind, hält man Jason Vorhees im „Crystal Lake Research Institute“ unter der Leitung einiger Wissenschaftler (darunter: David Cronenberg) gefangen. Nach einem Ausbruch Jasons wird dieser jedoch für alle Ewigkeit in flüssigem Stickstoff eingefroren. Für alle Ewigkeit? Mitnichten: Im Jahre 2455 landet ein humanoides Raumschiff auf der mittlerweile verwüsteten Erde und man findet Jason und sein letztes Opfer, eine Frau namens Rowan. Beide werden im Raumschiff wieder zum Leben erweckt und Jason nimmt sein altes Handwerk wieder auf...
Seit die “Freitag der 13.”-Rechte nach Jasons Manhattan-Ausflug von Paramount zu New Line Cinema gewechselt sind, erlebt man zusehends, wie frischer Wind ins alte Gebälk kommt. Nun gut, auch „Jason X“ ist natürlich nicht „der“ Wurf im Horrorgenre geworden, doch immerhin spielt man mit der Ikonografie des Kultes, setzt ein paar ironische Brechungen hier und dort ein und erneuert den Stoff durch eine Art Alienisierung (und damit meine ich, dass das Handlungsgerüst von Ridley Scotts „Alien“ und die Dreistigkeit der Erneuerung durch Jeunets „Alien – Die Wiedergeburt“ einfach kopiert wurden). Der Body Count ist immens hoch, auch wenn hier – man staune! – so mancher im Off getötet wird. Unter der Aufsicht von Produzent Sean S. Cunningham ist Jim Isaac ein recht kurzweiliges Slasher-Pic gelungen, bei dem man unbedingt eine Dose Bier aufmachen und das Gehirn abschalten muss. Auf DVD 16:9. Mit Kane Hodder, Lexa Doig, Lisa Ryder, Jonathan Potts u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin