Acht Jugendliche, darunter die trauernde Krissie, die vor kurzem ihren Vater bei einem Autounfall verloren hat, machen eine Tour durch ein Kohlebergwerk. Der Grubenführer erzählt, daß in dem Stollen der Geist des 1857 dort hingerichteten Kindermörders Andrees Martiens umhergehen soll. Als die Gruppe unfreiwillig eingesperrt wird und man aus Langeweile und unter Drogen eine Geisterbeschwörung veranstaltet, fährt tatsächlich die durch Voodoo-Praktiken unsterblich gewordene Seele Martiens in den Körper eines der Kids und ein blutiger Reigen beginnt…
Was auf den ersten Blick wie ein x-beliebiger Teenager-Slasher-Film aus den frühen 1980er Jahren anmutet (vgl. „Blutiger Valentinstag“ und Konsorten), ist bei Lichte betrachtet eigentlich eher eine Fan-Fleiß-Arbeit in punkto Ich-hake-meine-Lieblingsfilme-ab. Nett und kurzweilig werden da Motive aus „Tanz der Teufel“, „Chucky – Die Mörderpuppe“ und vielen, vielen anderen modernen Klassikern des Splatter-Kinos durchgemengt, mit ein paar herb-realistischen Make-Up-Effekten durchrührt und als ein homogenes Ganzes verkauft, bei dem man wahrlich nicht damit kokettiert, das Rad neu erfunden zu haben. „Slaughter Night“ hätte allerdings noch viel mehr Spaß gemacht, wenn die beiden Regisseure van Geloven und Visser auf solche technischen Kinkerlitzchen wie wackelige Speed-Kamera und ständiges Ein- und Ausblenden verzichtet hätten. Die DF ist trotz Freigabe ab 16 uncut. Alternativtitel: „Schlachtnacht“. Auf DVD (16:9). Mit Kürt Rogiers, Victoria Koblenko, Jop Joris, Steve Hooi u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin