Cody, Otis, Duke und Wyatt wurden vor Jahren von Außerirdischen entführt. Wyatt, der als letzter wieder freigelasssen wurde, mußte sogar unfreiwillig als „lebender Sender“ herhalten. Nun gelingt es der illustren Gruppe, einen der Außerirdischen in die Falle zu locken. Gemeinsam will man sich an ihm für Widerfahrenes rächen. Doch Wyatt rät von der Vergeltung ab, fürchtet er doch eine viel schlimmere Rache der Aliens...
„Vergeltung“ ist ein im Garagen-Stil von „Reservoir Dogs“ angelegtes Kammerspiel, das inhaltlich auf nicht uninteressante Weise M. Night Shyamalans „Signs – Zeichen“ weiterspinnt und mit diesem zusammen ein wunderbar gut funktionierendes Doppelprogramm abgeben würde. Die mitunter sehr wendungsreiche Handlung erreicht ihre Höhepunkte in zwei, drei krassen Momenten, in denen Eduardo Sanchenz in punkto Blood-and-Guts etwas die Pferde durchgegangen sind – was übrigens nicht ganz zu den restlichen Make-Up-Effekten passt, die sogar im Falle der Alien-Gestaltung an alte Don-Dohler-Gurken erinnern. Wirklich ärgerlich an dem Ganzen ist allerdings nur, daß Eduardo „Blair Witch Projekt“ Sanchez das Ende von „Vergeltung“ derartig prätentios verwässern mußte, daß man den Eindruck gewinnen mag, hier mangels Ideen einfach aufgehört zu haben. Auf DVD 16:9. Mit Adam Kaufman, Catherine Mangan, Mike C. Williams, Paul McCarthy-Boyington u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin