Blaine Sloddard und Cary Sloan, beides Söhne aus reichem Haus, haben sich des Abenteuers wegen auf einer Bohrinsel anheuern lassen. Dort machen sie die Bekanntschaft von Bo, einem brutalen Schlägertypen. Bei einem Landgang erschlägt Bo seinen Ex-Vorarbeiter Elray und schiebt den Jungs den Mord in die Schuhe. Diese reiten sich immer tiefer in die Angelegenheit hinein, und bald gibt es nur noch einen Ausweg: Bo muß sterben.
Was „The Abyss“ für U-Boote und „Alien“ für Raumschiffe ist, hätte „Eine mörderische Freundschaft“ für Bohrinseln sein können: ein Stoff, aus dem die Psycho-Träume sind. Doch weder das Skript von Don Bronson noch die Arbeit von Regisseur Lou Antonio haben das Zeug dazu, aus den Drehorten das Kapital dazu herauszuschlagen. Viel zu viel Zeit wird auf dem Festland verbracht, so daß kaum klaustrophobische Stimmung aufkommt. Auch ist die Mörder-Story so dünn gestrickt, daß man das Ende schon früh vorausahnt. Fazit: Kaum der Rede wert. Leider. Mit Michael Biehn, Jason Bateman, Henry Thomas, Helen Cates u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin