Die drei Kumpels Ed, Henry und Phil wollen kurz vor ihrem Wechsel zu unterschiedlichen Universitäten noch einmal die Sau rauslassen und verleben deshalb ein Wein-Weib-und-Gesang-Wochenende kurz hinter der Grenze in Mexiko. Phil gerät dabei in die Fänge einer satanisch angehauchten Drogenschmuggel-Bande, die ihre Aktivitäten mit schwarzer Magie zu unterstützen versucht. Während die örtliche Polizei auf stur schaltet und die beiden restlichen All-American-Boys – ganz im Glauben typisch amerikanischen Macht-Denkens – mal schnell aufräumen wollen, zieht sich auch die Schlinge um sie immer enger...
Real-Crime-Horror nennt der Verleih diese nicht uninteressante Mischung aus Kriminal- und Horrormotiven, die uns Regisseur Zev Berman in düsteren Bildern zu schlucken gibt. Auch wenn ihm damit weder in der einen noch in der anderen Richtung der wirklich große Wurf gelungen ist, so darf man doch feststellen, dass „Borderland“ durchaus schockiert und den Zuschauer mit einigem Unwohlsein hinter sich lässt. Besser noch als der grell-bunt übertriebene „Hostel“, der ja auch vor Reisen in die Fremde „warnt“, lässt „Borderland“ den Schrecken viel näher an die Haustüren der US-Jugend kommen und wirkt damit auch für ein hiesiges Publikum nachhaltiger. Fazit: definitiv mal was anderes und letztlich mehr als nur ein Augenmerk wert. Auf DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Mit Sean Astin, Rider Strong, Brian Presley u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin