Die junge Sage Ryan ist eine Autodiebin im Sold eines windigen Mafia-Hehlers. Als sie sich an einem Dodge Charger vergreift, ahnt sie nicht, dass sich damit ihr beschauliches Dasein als Kleinkriminelle für immer ändern wird: der Besitzer des flotten Wagens ist nämlich ein wahnsinniger Serienmörder, der nur allzu gerne sein Auto zurück haben würde. Aus diesem Grund entführt er Sages Freund und zwingt sie somit auf drastische Weise, den Wagen wiederzubeschaffen. Schnell ist die Mafia, die Polizei und auch der Serienkiller hinter Sage her…
Dieser Film ist ein Zwitter! Die erste Hälfte des von Kari Skogland solide inszenierten B-Movies ist bestimmt durch die seit „The Fast & The Furious“ beliebten Motive um schnelle Autos, heiße Bräute und schnittige Undercover-Cops, während man kurz nach der Wendemarke in einen Psychothriller-Plot gestoßen wird, der stringent die sattsam bekannten Muster des diesbezüglichen SubgGenres abgrast. Interessant dabei ist die Figur des Serienkillers, der als Techno-DJ die Todesschreie seiner Opfer mit in die Beats einbaut, um so die Tänzer noch mehr aufzuheizen. Alles in allem passt das gut zusammen und macht insgesamt betrachtet aus „Banshee – Extreme Fast, Extreme Furious!“ einen flotten Direct-to-Video-Film, bei dem man nur die Erwartungshaltung in punkto knallige Auto-Action – wie weiland beim o.g. Vorbild – aber von Anfang an eher etwas runterschrauben sollte. Auf DVD 16:9. Mit Taryn Manning, Michael Lombardi, Genelle Williams, Christian Campbell u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin