Die Gärten des Todesbarons
In Little Haiti, einem von Haitianern bewohnten Stadtteil einer US-Großstadt, geht der Schrecken in der Person des Baron Samedi um. Diese Figur des Voodoo-Kultes wird von einigen Verbrechern benutzt, um junge Mädchen in ihre Gewalt zu bekommen und sie zu willenlosen Zombies zu machen. Als Sharin, eine Freundin des jugendlichen Tausendsassas MacGyver, entführt wird, begibt dieser sich in die „Gärten des Todesbarons“…
Mit dieser Folge der Abenteuer-TV-Serie „MacGyver“ ist es gelungen, an Wes Cravens „Die Schlange im Regenbogen“ anzuknüpfen, denn es werden sowohl die politischen als auch die übersinnlichen Aspekte der Voodoo-Religion „beleuchtet“, d.h. für eine spannende dreiviertel Stunde benutzt. Klar, daß einige Details bei der Kürze pro Folge auf der Strecke bleiben, doch ist „Die Gärten des Todesbarons“ insgesamt recht gut gelungen. Ein Herantasten ans Horrorgenre ist laut und deutlich vernehmbar. Mit Richard Dean Anderson, Dana Elcar, Antonio Fargas u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin