Doktor Corrie hat eine Apparatur erfunden, mit der man das menschliche Gehirn weit nach dem Tod des Körpers am Leben erhalten kann. Als der reiche Industrielle Max Holt nach einem Flugzeugabsturz in Corries Armen stirbt, konserviert der Arzt dessen Gehirn. Kurze Zeit später nimmt der Tote Kontakt mit Doktor Corrie auf und teilt ihm mit, daß der Absturz ein Sabotageakt war. Max Holts Gehirn sucht Rache…
Stilistisch gleicht dieser Film des britischen Hammer-Hausregisseurs Freddie Francis den vielen deutschen Gruselkrimis, die in den 60er Jahren die Kinos bevölkerten. Kein Wunder, stammt er doch auch aus den Berliner CCC-Film-Studios. Auf der Grundlage von Curt Siodmaks Science-Fiction-Kriminalroman „Donovan’s Brain“ ist ein billiger, zuweilen recht irrealer, aber fast immer sehr spaßiger Sonntagnachmittags-Kintopp gesponnen worden, der heutzutage als astreiner Trash durchgeht. Ein wenig mehr Sorgfalt bei der technischen Ausgestaltung –das im Glas schwimmende Hirn sieht aus wie ein plattgedrückter Fußball, und das Labor von Doktor Corrie gleicht den Aufbauten aus einem Chemiekasten– hätte dem Film gut gestanden. Mit Peter van Eyck, Anne Heywood, Cecil Parker, Bernhard Lee u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin