Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Immer noch schwirrt der Geist des inzwischen verstorbenen Dr. Mabuse durch die Weltgeschichte. Diesmal findet er in Professor Larsen, dem Erfinder einer tödlichen Strahlenkanone, den passenden Wirtskörper. Doch Major Anders des britischen Geheimdienstes ist dem Geheimnis von Mabuses Geist schon auf der Spur.

War der vorhergehende Teil („Scotland Yard jagt Dr. Mabuse“) noch eine erträgliche Mischung aus den Ingredenzien, die diese deutsche Filmreihe beliebt gemacht hat, so offenbart sich bei dem vierten Einstieg in die Mabuse-Serie langsam das dünne Eis, auf dem sich der Film bewegt. Ähnlich wie später in der endlosen „Freitag der 13.“-Slasher-Serie muß man sich schon die verrücktesten Dinge einfallen lassen, um den Trend zu halten. Mit der eigentlichen Vorgabe der Serie hat dieser letzte, von der Produktion gewollte Teil (der nächste Film– „Die lebenden Leichen des Dr. Mabuse“– ist eine 69er-US-GB-Produktion, die nur hierzulande in die Mabuse-Reihe eingetitelt wurde) nichts mehr zu tun. Der Science-Fiction-Plot ist nur Aufhänger für einen lausigen Actionfilm mit James-Bond-Mentalität. Mit Peter van Eyck, O. E. Hasse, Yvonne Fourneaux, Rika Dialina u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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