Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Evan Rendall, der verrückte Sohn eines Arztes, der vor -zig Jahren wegen seiner mörderischen Experimente gelyncht wurde, kann aus der Nervenheilanstalt fliehen und kehrt in seine Heimatstadt Moorehigh zurück. Im verfallenen Haus seiner Eltern, in dem sich im Keller immer noch das Labor des Vaters befindet, eröffnet Evan Rendall seine „Praxis“. Er packt sein Arztköfferchen und zieht los, um so manchen Bewohner von Moorehigh von seinen Leiden zu „heilen“…

Mit dieser Titelfigur (der Spitzname „Giggles“ kommt daher, weil Rendall ständig irre kichert) versucht Regisseur und Drehbuchautor Manny Coto einen neuen Horror-Star im Stile von Jason Voorhees zu etablieren, denn „Dr. Giggles“ ist nichts anderes als ein weiterer, ziemlich hirnloser Teenager-Slasher-Streifen, der allerdings technisch wenigstens auf der Höhe ist. Streckenweise brillant fotografiert, versteht es Manny Coto sogar, das Breitwandbild für einige ungewöhnliche Blickwinkel aufzubereiten. Licht- und Toneffekte sorgen dann für die richtige Atmosphäre. Die Brutalität der Ereignisse (deutsche Fassung cut!) wird –wie z.B. bei der „Nightmare on Elm Street“-Serie– durch einige höchst zynische Dialoge gesteigert. Auf Video letterboxed (2,17:1). Mit Larry Drake, Holly Marie Combs, Glenn Quinn, Cliff de Young u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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