Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Im Jahre 2176 ist der Mars kolonialisiert und die Menschheit lebt in versprengten Siedlungen auf dem roten Planeten. Im Shining Canyon ereignet sich jedoch ein Vorfall, mit dem die neue Marsbevölkerung wohl nicht gerechnet hat: Aus einer alten Mine entweichen die Geister einer lange verschwundenen Ur-Zivilisation, die sich sofort in den menschlichen Einwanderen einnisten und sie zu willenlosen Objekten machen, die sich selbst zerfleischen. Eine Polizistin, die eigentlich nur einen Gefangenentransport organisieren soll, ist da mittendrin...

John Carpenter und seine verklausulierten Westernfilme! Wieder einmal präsentiert uns der Regie-Veteran eine Eine(r)-gegen-alle-Geschichte, die lediglich durch einige wenige Versatzstücke als Horrorthriller definiert werden kann. Viele Fans verübeln ihm dies schon seit langem und jetzt und hier insbesondere, doch ich finde „Ghosts of Mars“ weitaus reizvoller in punkto Handlung und Stil als so mancher Teenager-in-Angst-Kracher aus jüngsten Tagen. Absolut gelungen ist die in Fragmenten/Rückblenden erzählte Geschichte, die wie ein gutes Puzzle daherkommt und nie langweilig wird – auch wenn sie von vorne bis hinten zusammen geklaut wurde! Auch stört bei Carpenter der Einsatz von Heavy-Metal-Rhythmen nicht annähernd so wie bei Dario Argento. Einzig und allein das sterile Set-Design ist Beweis dafür, dass man Carpenter nicht mehr die ganz großen Budgets anvertrauen mag. Auf DVD (16:9) letterboxed (2,4:1). Alternativtitel: „John Carpenters Ghosts of Mars“. Mit Natasha Henstridge, Ice Cube, Jason Statham, Pam Grier u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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