Ein US-Raumschiff kehrt von einer Mission zum Mars zurück und gerät in einen Zeitstrom, der die Besatzung auf der Erde des Jahres 2508 landen läßt. Käpt’n Borden und seine Crew müssen feststellen, daß ein Atomkrieg fast sämtliches Leben auf unserem Planeten ausgelöscht hat und die wenigen Überlebenden in unterirdischen Städten mehr schlecht als recht leben. Auf der Oberfläche trollen sich sabbernde Killermutanten und Riesenspinnen herum. Nachdem Borden den Menschen erklärt hat, was Sache ist, kehrt man nach oben zurück, killt alles, was feindlich oder anders ist und besiedelt die Erde.
Ein Jahr vorher schuf Roger Corman mit „Die letzten Sieben“ einen der ersten Endzeitfilme, der zudem noch recht billig produziert wurde. Hollywood wollte dem natürlich nicht nachstehen und ließ flugs „Planet des Grauens“ vom Stapel laufen– natürlich in farbenprächtigen CinemaScope-Bildern. Was heute als belustigender Trash durchgeht, ist vor knapp vierzig Jahren als bierernste Science-Fiction-Unterhaltung durchgegangen. Die unverhohlene faschistoide Endlösung, die Edward Bernds propagiert, bedarf jedoch einer etwas differenzierteren Betrachtung von „Planet des Grauens“, der dadurch deutlich an naivem Charme verliert. Alternativtitel: „Der verfluchte Planet“. Im TV letterboxed (1,77:1). Mit Hugh Marlowe, Nancy Gates, Nelson Leigh, Rod Taylor u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin