Franks Bewertung

star / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Eine Gruppe von Höhlenforschern dringt in das weitverzweigte Tunnelsystem unter einer verfluchten Kirche ein, um einen verschollenen Kollegen zu suchen. In einer Gruft entdeckt man eine Inschrift, die besagt, daß sieben, 1291 hingerichtete Mönche so lange keine Ruhe finden, bis sie nicht siebenhundert Jahre später sieben Opfer gefunden haben. Na so ein Zufall: Man schreibt jetzt das Jahr 1991 und die Gruppe der Höhlenforscher besteht aus sieben Mitgliedern…

Oh Mann, was für ein Italo-Schund. Umberto Lenzi, der diesen TV-Film sogar nur unter Verwendung seines Lieblingspseudonyms abgedreht hat, bedient sich hier genau jener Versatzstücke des Genres, die schon in anderen Fällen zum Entzücken der Zuschauer eingesetzt wurden: stereotype Situationen bzw. Figuren, ultra-hohle Dialoge, wobei die deutsche Fassung mehr als miserabel synchronisiert wurde, und haufenweise Klischees. Die stumpfsinnigen Darsteller, die zu keiner Zeit das halten, was man sich von ihnen verspricht, agieren hauptsächlich in Pappmaché-Sets, die man bereits aus Lamberto Bavas ähnlich öden „Die Gruft“ kennt. Selbst die extrem blutigen Morde können da nichts mehr retten: „Gates of Hell“ ist der Bodensatz des modernen Horrorfilms. Mit Barbara Cupis, Peter Cherardi, Lorenz Majou u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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