Franks Bewertung

starstarstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Damon ist ein gelangweilter Junge aus gutsituiertem Hause. Durch Zufall macht er die Bekanntschaft von dem halbkriminellen Terry und seiner Bande. Um Terry zu imponieren, gibt Damon ihm den Hinweis, daß die Eltern der erst kürzlich mitgenommenen Anhalterin Sondra reiche Leute seien, die eine Menge Bargeld im Hause hätten. Terry zwingt Damon dazu, das Haus von Sondras Eltern zu überfallen. Der unblutig geplante Raub läuft natürlich gehörig schief, und so wird Sondra schlagartig zur Vollwaise. Damon wehrt sich gegen Terrys Gewalt, und es kommt zu einem erbitterten Kampf, den nur einer überleben kann…

Selten gab es in den vergangenen Jahren einen besseren Film, der die unausweichliche Spirale der Gewalt intensiver bzw. bedrohlicher darstellen konnte. Obwohl sich das Handlungsgerüst an Wes Cravens „Mondo Brutale“ orientiert, stellt „Vicious“ doch eine sehr eigenständige Arbeit dar, die man dem australischen Filmemacher Karl Zwicky nach seinem nur durchschnittlichen „West Coast Horror“ gar nicht zugetraut hätte. In beeindruckenden, suggestiven Bildern ist eine blutige Gewaltorgie abgefilmt worden, die in ihrer zynisch-bitteren Quintessenz zu schockieren weiß. Zwar kann man Zwicky vorwerfen, stellenweise etwas zu selbstzweckhaft mit den blutigen Details umgesprungen zu sein, doch fällt dies bei der Aussage, die „Vicious“ durchaus hat, nicht allzu sehr ins Gewicht. Als Thriller ist der Film zudem noch spannend bis zur letzten Minute. Mit Tamblyn Lord, Craig Pearce, Tiffiny Dowe u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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