Drei notorische Schwerverbrecher (ein verklemmter Weißer, ein haßerfüllter Chicano und ein depperter Chinese) können auf einem Gefangenentransport fliehen. Ihr Weg durch durch den Bundesstaat New York ziert eine blutige Spur von Verbrechen. Zuguterletzt dringen die drei in das Haus eines farbigen Priesters ein, der gerade mit seiner Familie ein Fest begehen will. Die drei Psychos terrorisieren die Farbigen…
Krimi-Trash aus der untersten Schublade. Hübsch gewalttätig und rassistisch aufgemotzt versucht man hier, eine ähnliche Geschichte wie bei „Mondo Brutale“ in Gang zu setzen. Doch leider fehlt es dem Film an glaubwürdigen Darstellern und einer wenigstens halbwegs logischen Handlung. So darf man sich eher über inhaltliche Holprigkeiten ärgern, als über die technisch einfache Umsetzung des Ganzen. Auch fehlt es „Ausbruch zur Hölle“ im Vergleich zum o.g. Vorbild an einem wirklich ultra-fiesen, charismatischen Bösewicht, der den Focus der Handlung bilden könnte. Alles in allem ist „Ausbruch der Hölle“ ein brutaler Actionfilm, der durch seine Nähe zu Wes Cravens Klassiker auch hier genannt werden sollte. Mit William J. Sanderson, Robert Judd, Reginald Bythewood, Lela Small u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin