Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

England, Ende des 19. Jh. Biologieprofessor Mallinger ist Forscher auf dem Gebiet der Insekten und hat eine Tochter, die durch seine Experimente zur Vampir-Motte(!) geworden ist. Des Nachts verwandelt sich das am Tage hübsche Mädchen in ein fliegendes Monster und saugt den männlichen Studenten ihres Vaters das Blut aus. Scotland Yard steht vor einem Rätsel.

Dieser britische Gothic-Horror fängt recht vielversprechend und fulminant blutig an, versandet aber im Mittelteil zu einem etwas langatmigen Schauerstück, dessen Atmosphäre nur durch das großartige Spiel Peter Cushings in der Rolle des Scotland-Yard-Inspektors Quennell getragen wird. Die Verwandlungsszenen mit der Vampir-Motte am Schluß des Ganzen sind für heutige Verhältnisse eher lachhaft und lassen die vorherige Wirkung des Films etwas verpuffen. Wer jedoch schräge, nicht schlecht gemachte Genreunterhaltung mag, der ist mit diesem Monsterfilm eigentlich doch ganz gut bedient. Alternativtitel: „Das Blutbiest des Dr. Frankenstein“. Mit Peter Cushing, Robert Flemying, Wanda Ventham, Vanessa Howard u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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