Der Strand ist sauber, das Wasser schön blau – malerischer könnte der Urlaub für Tom und seine Freunde aus der Yuppie-Ecke eigentlich nicht sein. Doch schon bald merkt die kleine Reisegruppe, daß ihr jovialer Gastgeber von einem fürchterlichen Geheimnis umweht wird: er ist nämlich ein perverser Wüstling, der mittels Voodoo-Praktiken seinen Machtgelüsten nachgeht...
„Voodoo Lagoon“ ist – wie sollte es auch anders sein – ein Z-Grade-Trash der allerfeinsten Sorte, frisch aus dem DV-Camcorder und noch schneller wieder vergessen. Einzig und allein die Herkunft ist dieses Mal überraschend, denn sonst ist man solchen Schnellschuss-Schund ja fast nur aus der semi-professionellen US-Ecke gewöhnt. So gibt es jede Menge depperter Möchte-Gern-Schauspieler, die durch ihren Urlaubs-Set flitzen, sadistische Mord-Tableaus fürs heutige „Hostel“-ist-ja-so-geil-Publikum und eine Handlung, die so alt wie das Genre selbst ist. Ok, als DVD-Futter zwischendurch ist „Voodoo Lagoon“ ja nicht nur schlecht, doch wer sich ernsthaft gruseln möchte, der macht um diesen Badestrand einen Bogen. Auf DVD letterboxed (1,78:1) und mit falscher FSK-Freigabe versehen (18 statt 16). Mit Ashley Hamilton, John Noble, Lara Cox, Lincoln Lewis u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin