Franks Bewertung

starstarstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Richmond, USA, während des Bürgerkrieges. Drei Yankee-Soldaten gelingt mit einem Fesselballon die Flucht aus einem Gefangenenlager. Zwei Südstaatler können sich jedoch auch noch in die Gondel schwingen. Der Wind treibt die fünf Männer mehrere hundert Meilen über das Meer hinaus auf eine unbekannte, geheimnisvolle Insel. Dort haben die Gestrandeten diverse Abenteuer mit unzähligem Horrorgetier zu bestehen. Zum Schluß taucht sogar noch der berühmte Käpt’n Nemo auf.

„Die geheimnisvolle Insel“ ist eine Fantasy-Verfilmung nach einem Roman von Jules Verne mit den Geisterbahn-Effekten des seichten Gruselkinos. Was im Enstehungsjahr als vergnügliches Action-Adventure galt, ist heutzutage Monster-Trash pur. Die Effekte von Stop-Motion-Zauberer Ray Harryhausen sind wie immer bei den Filmen, in denen er mitwirkte, die heimlichen Höhepunkte der Handlung. So darf man auch hier gespannt auf die Auftritte von Monsterkrabben, prähistorischen Vögeln und Riesenbienen warten. Ansonsten spult sich der Film nach den Regeln des Abenteuerkinos ab und endet –wie zu erwarten war– in einem Knall-Bumm-Feuerzauber. Naiv, aber irgendwie schön. Mit Michael Craig, Michael Callan, Joan Green, Gary Merrill u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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