In naher Zukunft stirbt die Sonne. Sieben Jahre nachdem man bereits mit der „Icarus I“ vergeblich versucht hat, eine Bombe im Innern der Sonne zu zünden, um so neue Energien zu entfachen, wird die „Icarus II“ mit der gleichen Mission losgeschickt. Als man kurz vor dem Ziel ist, fängt die Besatzung jedoch einen Hilferuf des längst verschollen geglaubten „Icarus I“-Schiffes auf. Schnell ändert man den Kurs, um den Kollegen von einst zur Hilfe zu eilen. Diese Änderung des Ablaufplans führt jedoch von einer Katastrophe zur nächsten…
Eigentlich braucht man sich nur die gleich unten stehende Kritik zu „Supernova“ durchzulesen und schon weiß man über Danny Boyles zwar technisch perfektem, aber irgendwie innerlich ziemlich kalten „Sunshine“ Bescheid, denn beide Filme würden ein perfektes Doppelprogramm über durchgefallene Fingerübungen bilden. Natürlich brauche ich auch nicht zu betonen, daß das Grundgerüst der Handlung von „Sunshine“ natürlich seine Wurzeln im Science-Fiction-Übervater „Alien“ hat – nur eben, daß durch besagten Hilferuf keine Außerirdischen ins Spiel kommen sondern wie weiland in Kubricks „2001“ der Mensch sein eigener Feind wird. Psychologischen Space-Horror könnte man da noch wohlwollend meinen, doch diesen Part hatte der ungleich bessere „Event Horizon“ schon abgedeckt. Also, was bleibt da noch übrig? Die F/X sind jedenfalls auf höchstem Niveau, auch wenn der Rest irgendwie verunglückt ist (Ich sagte ja: „Supernova“-Kritik lesen). Auf DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Mit Cilian Murphy, Michelle Yeoh, Hiroyuki Sanada, Rose Byrne u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin