Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Genf. Terroristen überfallen ein Labor der Weltgesundheitsorganisation, und einer von ihnen wird dabei mit tödlichen Bakterien infiziert. Er kann sich jedoch vor der Polizei in den Expreßzug nach Stockholm retten. Nach und nach werden die Passagiere des Zuges mit dem Virus angesteckt. Die eingeschalteten Behörden reagieren ungewöhnlich hart und setzen eine Spezialtruppe des Militärs ein. Einige Reisende lehnen sich gegen die brutale Behandlung auf…

Dies ist spannendes Weltstar-Kino, welches von den vordergründig angelegten Katastrophen- und Thrillermotiven lebt. Co-Drehbuchautor und Regisseur George Pan Cosmatos wirft dabei diverse Versatzstücke des (milden) Horror- bzw. Science-Fiction-Films in einen Topf und braut daraus ein Kunstprodukt, welches nicht von ungefähr nach einigen US-Vorbildern schielt. So werden u.a. Erinnerungen an George A. Romeros „The Crazies“ wach, denn wenn die mit ABC-Kampfanzügen bekittelten Soldaten durch den Zug spazieren, hat keiner der Reisenden mehr etwas zu lachen. Weniger erfreulich an „Cassandra Crossing“ sind die auf die bekannten Stars zugeschnittenen Handlungsmomente, wobei die Szenen mit Sophia Loren (Ehefrau des Produzenten Carlo Ponti) besonders nervig sind. Das Ende mit Schrecken kommt nicht so überraschend wie eigentlich angedacht. Auf Video letterboxed (1,54:1). Alternativtitel: „Treffpunkt Todesbrücke“. Des weiteren mit Richard Harris, Martin Sheen, Burt Lancaster, Ava Gardner u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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