Obwohl seit Tagen vermißt, kann das Raumschiff MR-1, das zum Mars unterwegs war, heil auf die Erde zurückgeholt werden. Von den ursprünglich vier Crewmitgliedern befinden sich jedoch nur Kommandant O’Banion und die Wissenschaftlerin Dr. Iris Ryan an Bord. Dr. Ryan erzählt dann nach und nach die Geschichte der Marsexpedition: Auf dem roten Planeten war man in der Gewalt einer unsichtbaren Intelligenz, die einige bösartige Monster auf die Astronauten hetzte…
Das Bemerkenswerteste an „Weltraumraumschiff MR-1 gibt keine Antwort“ ist das Ende, bei dem die Marsbewohner vor einer Invasion ihres Planeten durch die Menschen warnen! Dieser Umkehrschluß sonst üblicher Invasion-aus-dem-All-Ängste ist nicht nur dramaturgisch geschickt, sondern birgt auch eine gewisse Zeigefingerfunktion für das Verhalten der Menschheit untereinander in sich. Ansonsten lebt Ib Melchiors Science-Fiction-Trashmovie, das seinerzeit durchaus ernst gemeint war, von ein paar ziemlich alptraumhaften Horrorszenen und von der phantasievollen Darstellung des Mars. Dies wurde erreicht durch den Einsatz des sogenannten CINEMAGIC-Verfahrens, bei dem Positiv- und Negativbild übereinander gelegt und eingefärbt werden. Ungewöhnlich ist auch, daß der Hauptdarsteller einen sehr unsympathischen Eindruck macht. Alternativtitel: „Abenteuer auf dem Mars“. Mit Gerald Mohr, Nora Hayden, Les Tremayne, Jack Kruschen u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin