Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

David Goodman, politischer PR-Berater, wird bei einer längst fälligen Beförderung übergangen und verliert durch einen Raubüberfall auch noch sein Augenlicht. So verhärmt, wie er dadurch wird, ist er leichte Beute für einen alten Nazi namens List, der ihm im Auftrag einer sinistren Bruderschaft ein mit dämonischen Kräften ausgestatteten Gehstock überreicht. Fortan kann David zwar wieder sehen, doch schon bald fordert List den Preis dafür ein...

Schade, schade, schade, daß diese „Faust goes Omen“-Variante schon von der ersten Minute an keine Chance hat, die Sympathien der Zuschauer auf ihre Seite zu ziehen, denn erstens stößt einem die mittelprächtige Machart als DV-gestütztes Filmchen negativ auf und zweitens die mies-billige deutsche Synchronisation mächtig vor den Kopf. Da kann man sich noch nicht einmal darüber freuen, Michael Madsen als Nazi List zu sehen. Doch auch wenn diese zwei Knackpunkte nicht wären, so könnte „Der Teufels Pakt“ kaum besser sein: die Inszenierung ist so aufregend wie ein kleines Fernsehspiel, die Handlung ist weitestgehend schwung- sowie substanzlos und das Ende verdient höchstens das Prädikat absurd. Fazit: langatmiger Grusel-Quatsch aus der Ich-mach-mal-‘nen-TV-Streifen-Retorte. Des weiteren mit Edward Furlong, Chandra West, Tobias Mehler u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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