Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

25.12.2025
49 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Die Studenten Jim und Grace, das typische All-American-Paar à la Quarterback und Girlie, sind auf der Heimfahrt zu ihren Familien. Unterwegs begegnen sie einem Anhalter, der sich recht schnell als psychopathischer Serienkiller outet, der den Highway hoch und runter meuchelt. Zwar können Jim und Grace aus der ersten Begegnung mit dem Hitcher entfliehen, doch heftet der sich an ihre Fersen. Genau so wie die Polizei, die das Paar für die Highway-Mörder hält…

Und wieder einmal hat sich Produzent Michael Bay einen erfolgreichen Stoff aus der Blütezeit des Horror-Kinos geschnappt, einen mehr oder minder begabten Jung-Regisseur aus der Werbefilmbranche einbestellt und neuerlich die Remake-Mania angefeuert. Das dies hier allerdings nicht ganz so zündet wie beispielsweise sein „TCM“-Remake liegt daran, dass es Regisseur Dave Meyers nicht gelungen ist, das Psychoduell des Originals adäquat zu wiederholen. So haben die Neuerungen (z. B. ist Jim von Anfang an nicht allein) dem Stoff wahrlich nicht gut getan und auch die schauspielerischen Leistungen auf Seiten der Guten sind kaum mehr als Durchschnitt. Sean Bean als Rutger-Hauer-Ersatz geht dagegen voll in Ordnung; sein diabolisches Grinsen ist Lohn genug. Auffallend ist auch, dass „The Hitcher“ blutiger geraten ist als das Original, kurioserweise aber dennoch irgendwie viel harmloser weil glattpolierter wirkt. Fazit: oberflächlich flott (weil recht kurz), genretechnisch unbedeutend. Bildformat: 2,35:1. Des weiteren mit Zachary Knighton, Sophia Busch, Neal McDonough u.a.

Anmerkung: 2012 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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