Franks Bewertung

starstarstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Vincent und Ida Smith sind die Besitzer des „Motel Hello“ (das „o“ leuchtet allerdings nicht mehr, was dann ein „Motel Hell“ zu Folge hat!), das etwas abseits eines Highways liegt. Nacht für Nacht inszeniert das Mörderpaar auf der Autobahn Unfälle, um die Opfer zu kidnappen, zu mästen und zu Rauchfleisch zu verarbeiten. Bruce Smith, Bruder des Hauses und örtlicher Sheriff, tappt völlig im Dunkeln. Erst als er sich und sein Bruder Vincent in ein und dasselbe Mädchen verlieben, fängt die gutbürgerliche Fassade der Motelbesitzer an zu wackeln…

„Hotel zur Hölle“ ist die Soap-Opera-Version von „Ketten-Sägen-Massaker“, wobei Kevin Connor bemüht ist, den Stoff leichtfüßig und in Form einer makabren Komödie erscheinen zu lassen. Dies ist ihm nur bedingt gelungen, weil man hierzulande durch die schlechte Synchronisation den tiefschwarzen Humor als solchen nicht erkennen kann. Zum Schluß bietet Connor sämtliche Gimmicks der Saw-Family auf und bereitet ein Kettensägen-Duell im Grand-Guignol-Stil. Im Zuge der hochschäumenden Horrorwelle zu Beginn der 80er Jahre ist „Hotel zur Hölle“ mehr Bedeutung beigemessen worden als es der Film wirklich verdient. Hierzulande ist er kurioserweise von seinem Videoanbieter vom Markt genommen worden, um einem möglichen Verbot vorzugreifen. Mit Rory Calhoun, Paul Linke, Nancy Parsons, Nina Axelrod u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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