Auf dem Schloß von Lord Mant hat ein unheimlicher Mörder Einzug gehalten. Nach und nach wird fast die gesamte Familie des Adeligen ausgerottet, und sogar der Lord selbst wird von einer Mistgabel erstochen aufgefunden. Der Versicherungsdetektiv Peter Brooks, der ein Auge auf des Lords Nichte Avril geworfen hat, unterstützt Inspector Bradley nach besten Kräften auf der Suche nach dem Killer…
„Das siebente Opfer“ ist einer der üblichen deutschen Schwarzweiß-Gruselkrimis mit einer schablonenmäßig aufgezogenen Wer-ist-der-Mörder-Handlung. Die typengerechte Besetzung und einige geschickt eingestreute „red herrings“, die, wie der Kurzauftritt Werner Peters zeigt, mit dem Wiedererkennungseffekt beim Zuschauer spielen, lassen mehr Kurzweil aufkommen, als solche Edgar-Wallace-Verfilmungen sonst eigentlich hergeben. Obwohl Regisseur Franz J. Gottlieb kein Meister seines Faches ist, paßt das Ganze doch ganz gut zusammen. Peter Vogel mimt hier übrigens den Part von Eddi Arent. Des weiteren mit Hansjörg Felmy, Ann Smyrner, Hans Nielsen, Trude Herr u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin