Im Hause von Lord Ment, einem bekannten Pferdezüchter und ehemaligen Richter, geht ein unheimlicher Mörder um, dem sogar seine Lordschaft selbst zum Opfer fällt. Tiermaler Brooks, der sich durch Zufall auf dem Anwesen befindet, schnüffelt ein wenig herum und findet auch eine Spur, die zu einem stadtbekannten Gangster führt, der Lord Ments Pferd „Satan“ für ein Derby manipulieren will. Doch wer ist der Mörder?
Naturgemäß soll es in einem Gruselkrimi mit dem Edgar-Wallace-Signet ja schön schaurig zugehen, doch was Franz Josef Gottlieb hier für die CCC-Filmproduktion von Artur Brauner heruntergekurbelt hat, ist eigentlich so banal, daß selbst der treueste Fan dieses Subgenres so seine Zweifel bekommt. Selbst die Verbindung mit trivialen Kriminalmotiven ist so mißglückt, daß einem der Schluß wie eine Erlösung vorkommt. Fazit: „Das siebte Opfer“ ist wahrlich kein Schmuckstück des deutschen 60er Jahre Gothic-Horrors. Mit Hansjörg Felmy, Ann Smyrner, Hans Nielsen, Ann Savo u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin