Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Detective Joe Miller kommt in den Besitz eines magischen Schlüssels, mit dem sich sämtliche Türen öffnen lassen. Doch jede, die er damit aufschließt, führt anfangs nur in ein bestimmtes Motelzimmer am 04.05.1961. Und genau dieses Zimmer offenbart sich später als Sprungloch in andere Zeit- und Raumdimensionen. Klar, daß andere Interessengruppen auch hinter dem Kleinod her sind. Als Millers kleine Tochter in dem Motelzimmer verschwindet, ist guter Rat teuer, denn wo soll der Vater nur suchen?

Der in TV-Zweiteilern nicht unerfahrene Craig R. Baxley hat hier für seine aus den Stephen-King-Verfilmungen bekannten soliden Spannung-und-Thrill-Techniken die geeignete Mystery-Grundlage zur Bearbeitung bekommen und daraus einen auf David-Lynch-Pfaden wandernden überlangen TV-Film (in den USA dreiteilig, bei uns zweiteilig gesendet) geschaffen, der anfangs gut unterhält, später aber durch fortwährende Wiederholungen etwas aus den Fugen gerät. In punkto Seitenstränge hätte man die Handlung etwas straffen können; ein Umstand, der auch für weitaus weniger Verwirrung innerhalb der Stringenz gesorgt hätte. Nichtsdestotrotz ist „Das verschwundene Zimmer“ sorgfältig produziert worden und letztlich ein funtionierender Beweis dafür, daß auch das Fernsehen nach immer neueren Groß-Events lechtzt. Im TV 16:9. Mit Peter kRause, Julianna Margulies, Peter Jacobson, Elle Fanning u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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