Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Als die junge Liebe zweier Teenager an ihrer Untreue zerbricht, schwört der Betrogene Rache an seiner Ex-Freundin. Er vergewaltigt sie im Alkoholrausch und begeht danach Selbstmord. Neun Monate später allerdings setzt sich seine Rache fort: Das Kind ist grausam entstellt und nicht ganz normal.

Dies ist (deutsches) Fan-Kino vom Feinsten. Ungeachtet seiner technischen Mängel, die bei einer solchen No-Budget-Produktion unvermeidlich sind, variiert und kombiniert „Hot Love“ gängige Schablonen und Klischees des Genres, ohne dabei die Eigenständigkeit der Geschichte und seine Erzählform zu verlieren. In der knappen halben Stunde Laufzeit wird mehr Energie und Enthusiasmus versprüht, als in den meisten Billigfilmen, die uns aus den USA erreichen. Die einfachen aber wirkungsvollen Tricks (Marke: Alles aus dem Haushalt) lassen wehmütig an die Zeiten zurückdenken, wo noch nicht so perfekt gestorben wird wie bei den F/X-Zauberern heutiger Tage. „Hot Love“ ist auf Video in einer liebevollen Sammler-Edition mit anderen, älteren J.-B.-Kurzfilmen erschienen. Mit Daktari Lorenz, Marion Koob, Jörg Buttgereit, Franz Rodenkirchen, Norbert Hähnel u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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